Familienmitglieder bedienen sich gerne einer gemeinsamen Pinnwand. Sie heben eines der farbigen Figürchen mit der einen Hand an und legen die wichtige Termin-Notiz mit der anderen Hand aufs Pinnbrett. Figürchen drauf - hält, gut befestigt! Das Geheimnis befindet sich zum einen hinter dem Figürchen, nämlich ein kleiner Magnet, zum anderen hinter der Pinnwand-Oberfläche, dort in Form eines magnetisch reagierenden Blechs. Diese im Familienumfeld gebräuchliche Anwendung des Magnetismus ist von eher geringem wirtschaftlichem Interesse, sie ist jedoch für Menschen jeden Alters besonders anschaulich. Unter www.magnethandel.de findet sich ein weites Spektrum vom Rohmagneten über Magnet-Anwendungen für Industrie, Forschung. Lehre und selbstverständlich auch die gängigen Haushaltsanwendungen.

Magnete: Hilfsmodell ist die Erde

Physikalisch sind Magnete als Körper einzuordnen, die andere Körper entweder magnetisch anziehen oder abstoßen. Das Modell unserer Erdkugel - den Globus - vor Augen, erinnern wir uns spontan an das Naturphänomen der Erde, die an ihren Polkappen in Nordpol und Südpol unterscheidet. Selbst der kleinste Magnet wird von seinem Magnetfeld bestimmt, das ihn in Form unsichtbarer Feldlinien durchströmt. Für die Definition des Ein- und Austrittspunkts der Feldlinien am magnetischen Körper bedient sich die Physik des Erde-Modells. Der Punkt, an dem die Feldlinien in den Magneten eintreten wird als "Südpol" deklariert und in der Farbe Grün kenntlich gemacht. Die Farbe Rot bezeichnet den "Nordpol, jenen Punkt, an dem die Feldlinien aus dem Magnetkörper austreten.

Industrielle Magnete aus Metalllegierungen

Das Wissen um die Zusammenhänge zwischen dem Phänomen des Magnetismus und jenem der Elektrizität bildet die Grundlage für die industrielle Herstellung und Nutzung von Magneten. Bei der Konzeption "maßgefertigter" Magnete bestimmen metallische Legierungen die Einsatzbereiche. Basismetalle wie Aluminium, Eisen oder Nickel werden unter Zugaben von Edelmetallen wie Kobalt, Kupfer oder Mangan zu speziellen, auf Dauer magnetischen Legierungen verschmolzen. Aber auch keramische Werkstoffkomponenten gewinnen an Bedeutung. Die im Volksmund als "Supermagnete" bezeichneten Körper mit besonders hoher Magnetkraft ergänzen das Spektrum der Industrieanwendungen nach oben. Diese Magnete bestehen aus "seltenen Erden".

Spezialgebiete: Elektro- und Ablenkmagnete

Elektromagnete bestehen aus zwei Spulen, durch die elektrischer Strom fließt. Im Vergleich zu Dauermagneten sind diese Magnete mit Weicheisenkern eher wenig anspruchsvoll. Ihre Magnetkraft für fremd erregte Elektromotoren liefert der Strom. Ablenkmagnete belegen ein Spezialgebiet. Sie beruhen auf der "Lorenzkraft", mit deren Hilfe sich elektrische Ladungen im Magnetfeld ablenken lassen. Elektronenmikroskope funktionieren auf diesem Wege.