Fragen und Antworten

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Fragen zu Magneten
  • Das Nachbearbeiten von Neodym-Magnete ist nicht empfehlenswert. Einerseits handelt es sich um ein sehr sprödes Material, welches bei Nacharbeiten zu Verletzungen führen kann, da die Bruchgefahr sehr hoch ist, andererseits sind Neodym-Magneten oberflächenbeschichtet. Wird die Beschichtung verletzt, kann sich ein Rostprozess in Gang setzen und den Magneten im Laufe der Zeit schwächen. Wird der Magnet mit einer Eisensäge oder einem Eisenbohrer bearbeitet, können auch hier Temperaturen entstehen, die den Magneten irreversibel beschädigen.

  • Bei der Teflon-Beschichtung handelt es sich um eine Beschichtung auf Grundlage von Fluorkohlenwasserstoff (Kohlenstoff und Fluor). Neodym Magnete mit Teflon-Beschichtung weisen drei wesentliche Vorteile auf:

    • Wasserfest: Eine Teflon-Beschichtung macht Neodym Magnete deutlich korrosionsunanfälliger. Sogar als wasserfest können teflonbeschichtete Magnete bezeichnet werden und auch der Einsatz im Außenbereich ist somit problemlos möglich.
    • Reibungsfest: Der geringe Reibungskoeffizient von Teflon macht Magnete mit dieser Beschichtung reibungsfest. Der Begriff Teflon fällt oft bei Küchenutensilien wie Bratpfannen. Auch hier ist die Reibungsfestigkeit der wesentliche Vorteil dieser Beschichtungsart.
    • Isolierung: Eine Teflonbeschichtung ist beständig gegen korrosive Chemikalien und sorgt auch für gute elektrische Isolierung.

    Wann wird eine Teflon-Beschichtung bei Neodym-Magnete eingesetzt?

    Die aktuell nicht sehr weit verbreitete Teflon-Beschichtung wird in der Regel bei kundenspezifischen Produkten eingesetzt und von immer mehr Unternehmen gewünscht. Neben den Vorteilen der Korrosionsbeständigkeit, der Reibungsfestigtkeit und der guten Isolierung ist oftmals auch die wie bei Epoxy-beschichteten Magneten dunkle, fast schwarze, Farbe entscheidend für die Verwendung dieser Teflon-Beschichtung. Auch extreme Hitze (speziell bei Hochtemperaturgüten SH bis 150 °C, UH bis 180 °C, EG bis 200 °C und AH bis 220 °C) und Kälte sowie ultraviolettes Licht greift diese Beschichtung nicht an.

    Für Fragen zu dieser Beschichtungsart oder bei Produktanfragen können Sie uns gerne über unser Kontaktformular kontaktieren

  • N35 bzw. N38SH bezeichnet die Güteklasse von Neodym-Magneten. Unsere Standardmagnete bewegen sich zwischen N35 und N52, wobei N52 die stärkste Güte darstellt mit einem Energieprodukt von über 400 kJ/M³. Die Buchstaben hinter der jeweiligen Zahl bezeichnen die Temperaturstabilität von Neodym-Magneten. Die SH-Variante besitzt beispielsweise eine max. Arbeitstemperatur von max. 150 °C, wobei "normale" Neodym-Magnete eine max. Arbeitstemperatur von max. 80 °C aufweisen. Eine Übersicht zu den magnetischen Eigenschaften stellen wir direkt unter den magnetischen Kennzahlen dar.

  • Mit steigender Temperatur verringert sich die Remanenz und damit das tatsächliche Energieprodukt eines Magneten. Wird der Magnet bis zu einem bestimmten Punkt erwärmt (max. Arbeitstemperatur), so verliert der Magnet an Magnetkraft, erlangt diese allerdings zu 100% wieder zurück sofern die Temperatur wieder fällt. Wird der Grenzwert der max. Arbeitstemperatur überschritten, wird der Magnet irreversibel beschädigt, die Magnetkraft kann dann nicht vollständig wiederhergestellt werden.

  • Neodym-Magneten zeichnen sich u.a. aus durch eine hohe Koerzitivfeldstärke, welche ausschlaggebend ist für die Entmagnetisierung von Magneten durch entsprechende magnetische Gegenfelder. Neodym-Magneten sind weitestgehend resistent gegen Gegenfelder im Alltag. Wird auch die max. Arbeitstemperatur nicht überschritten und der Magnet somit korrekt behandelt, wird dieser seine Magnetkraft nicht verlieren. Neodym-Magnete sind durch eine Oberflächenbeschichtung vor Korrosionen geschützt, der hohe Eisenanteil erfordert dies. Wird diese Beschichtung verletzt, kann der Magnet beginnen zu korrodieren und dabei seine magnetische Kraft nach und nach verlieren.

  • Wir ermitteln das Gewicht in kg, welches maximal von einem Magneten gezogen werden kann. Dabei wird der Magnet bei Raumtemperatur auf eine 20 mm starke, plan geschliffene und nicht lackierte Stahlplatte (St37) gelegt und senkrecht abgezogen. Der Maximalwert wird mit Hilfe einer Federwaage oder einer entsprechenden Zugwaage ermittelt. Werden diese Optimalbedingungen nicht erfüllt, kann der Magnet im Zweifelsfall eine geringere Haftkraft von bis zu -10% aufweisen. Im Allgemeinen werden die angegebenen Werte jedoch überschritten.

  • Ja! Bei einer Vergrößerung der Höhe eines Magneten (Aufdoppelung) wird auch der magnetische Fluss erhöht. Wwar verdoppelt sich die bereits erzielte Haftkraft nicht, jedoch wird diese um mit jedem weiteren Magneten erhöht.
    Hinweis: Zwei Magneten mit gleicher Oberflächengröße und bspw. einer Höhe von 1 mm haben eine annährend gleiche Haftkraft wie ein Magnet mit einer Höhe von 2 mm.